Das Schloss

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Das 1625 erbaute prächtige Renaissance Schloss, seit 1971 als „Kulturgut im Sinne der Haager Konvention“ denkmalgeschützt, wurde 1966 vom Künstler Anton Lehmden erworben und bis zu dessen Tod 2018 von ihm restauriert, es präsentiert sich heute in neuem Glanz.

Schloss Deutschkreutz im mittleren Burgenland, wurde 1625 von Graf Paul Nadasdy im Stil der italienischen Renaissance erbaut und liegt nur 15 km von der ungarischen Stadt Sopron entfernt.

Die Anlage des Schlosses ist eine für das Grenzland typische Kombination, eine Verbindung von Herrensitz, Kastell und Wirtschaftshof. Die vier Flügel bilden eine zweigeschossige Anlage um einen rechteckigen Arkadenhof und vier niedrige mit Zeltdächern gedeckte Ecktürme springen leicht in einen ehemaligen Wassergraben vor.

Geographisch zwar so weit von der italienischen Szene entfernt und zeitlich auch versetzt – aber ihr dennoch stilistisch und gedanklich ganz nahe – mag das Haus schon so manchen Besucher mit seinen klaren Proportionen und seiner besonders reinen Architektur gewaltig überrascht haben.

1966 erwarb der Künstler Anton Lehmden das damals desolate Schloss und war seither und bis zu seinem Tod 2018 mit dessen Instandsetzung und Renovierung beschäftigt.

Er schuf sich hier nicht nur sein Künstlerrefugium sondern auch auf über 800m² Ausstellungsfläche das Lehmden Museum, das einen Gesamteinblick über sein künstlerische Schaffen gibt.