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Familienwappen Nàdàsdy

 

 

Thomas Nàdàsdy (1498-1562) war ein bedeutender Staatsmann Ungarns. Er studierte in Ofen (Budapest), Graz, Bologna und Rom und wurde 1526 Rat des Königs Ludwig II, trug in Speier zur Wahl des Erzherzog Ferdinands zum ungarischen König bei und wurde 1527 Burghauptmann von Ofen.

1533 brachte seine Braut Ursula Kaniszay, als letzte ihres Geschlechts, den Besitz Deutschkreutz (der seit 1370 zum Herrschaftsgebiet der Familie Kaniszay gehört hatte) in die Ehe ein.

1560 baute Palatin Thomas Nàdàsdy ein Schloss, das "Castrum Keresztur" genannt wurde.

Dieser Vorgänger-Bau wurde 1621 im Zuge der Bethlen-Unruhen zerstört. Aber1625 ließ an der selben Stelle der Enkel Paul Nàdàsdy (der im selben Jahr in den Grafenstand erhoben worden war) das heutige Schloss erbauen.

Franz Nàdàsdy (1622-1671), Sohn des Paul, studierte in Siena, war sehr gebildet, ein Freund der Wissenschaften und hat selbst mehrere Werke verfasst.

Während unter den ersten drei Nàdàsdys der Protestantismus in Deutschkreutz verbreitet war, feierte der Katholizismus unter Franz Nàdàsdy hier wieder seinen Einzug.1643 bekehrte jener sich anlässlich der bevorstehenden Vermählung mit der katholischen Anna Juliana Esterhazy zum Katholizismus.

Franz Nàdàsdy hatte eine steile politische Karriere hinter sich (Obergespan von Eisenburg, königlicher Rat, königlicher Obersthofmeister, Landrichter, Obergespan von Zala und Somagy und wirklicher Geheimrat) als er schliesslich im Zuge seines politischen Engagements und im Kampf gegen die Unterdrückung der Ungarn infolge einer Verschwörung gegen den österreichischen Kaiser Leopold I, 1670 verhaftet und 1671 hingerichtet wurde.

Unter den Nàdàsdy war Deutschkreutz ein namhaftes kulturelles Zentrum: es wurden hier in der Druckerei des Farkas Bücher gedruckt (war ein Nachfolger des Manlius): unter anderem kroatisch verfasste geistliche Texte des protestantischen Schlosspfarrers Mekinich.

Der ehemalige, dem Schloss vorgelagerte Festsaal, wies laut alten Stichen und späteren Fotographien eine zweigeschossige Fassade auf, die in fünfzehn Fensterachsen gegliedert war und einen riesigen zweigeschossigen Saal (wie das Neugebäude in Wien Simmering) mit sieben Fensterachsen beinhaltete, zu dessen beiden Seiten zweiarmige Stiegen in zwei große Zimmer im oberen Bereich mündeten. Dieses, eines der ersten Theater Ungarns, trug dazu bei, dass das Schloss im 17.Jahrhundert ein gesellschaftliches und kulturelles Zentrum geworden war.

So beehrte Kaiser Leopold I, vom Schloss Ödenburg kommend im Jahr 1681 den neuen Besitzer Graf Paul Esterhazy mit seinem Besuch.

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Schlossansichten
Schloss-Ansichten

Familienwappen
Familie Nàdàsdy

 

 

SCHLOSSHOF
Öffnungszeiten:
15. Mai - 15. September
Fr. 10 - 17 Uhr
Sa. 10 - 17 Uhr
So. 10 - 13 Uhr
Eintritt frei!
LEHMDEN MUSEUM
während der oben genannten Öffnungszeiten sind GEGEN VORANMELDUNG im Tourismusbüro  DEUTSCHKREUTZ
unter +43(0)2613 20 200 Führungen durch das LEHMDEN-MUSEUM möglich.

Eintritt pro Person € 6
ab 20 Personen € 5