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Pepe Romero

Pepe Romero

 

1944 in Spanien als Sohn Celedonio Romeros geboren, wuchs Pepe Romero in einer Welt voll Gitarrenmusik auf. Mit 7 Jahren hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt, mit 15 Jahren veröffentlichte er die erste Schallplatte. Zusammen mit seinem Vater und seinen Brüdern Celin und Angel etablierte er das Quartett Los Romeros als das führende klassische Gitarrenensemble. Mit diesem Quartett gab er über 3000 Konzerte in den Vereinigten Staaten, Australien, Südamerika und Europa.

Als Solist ist er mit Kammermusik-Kombinationen (etwa Streichquartett, Violine, Hammerklavier, Flöte oder Gesang) ebenso erfolgreich wie als Gast von Orchesterkonzerten. In seinen Solo-Abenden stellt Pepe Romero ein Repertoire mit Originalkompositionen aus fünf Jahrhunderten vor.

Seit 1982 trat er in fast allen Hauptstädten Europas in bisher 15 Ländern auf, ist ein gern gesehener Gast bei Festivals, und arbeitet mit so arrivierten Künstlern wie Jessey Norman oder Francisco Araiza. Pepe Romero wurde eingeladen, für Papst Johannes Paul II zu spielen, war bereits zwei Mal Gast im Weißen Haus und spielte sowohl für Prinz Charles als auch für die Niederländische Königsfamilie.

Er nahm über 50 Schallplatten auf, unter anderem mit verschiedenen Uraufführungen.
Er ist der erste Gitarrist, der alle Giuliani-Konzerte und alle Rodrigo-Konzerte aufnahm, insgesamt mehr als 20 Einspielungen von Gitarren-Konzerten mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields unter Sir Neville Marriner und Iona Brown. 1993 spielte er mit Neville Marriner das Concierto de Aranjuez auf Laser-Disc ein.

Aus Zeitmangel musste er auf seine ständigen Professuren an verschiedenen Universitäten verzichten, er bleibt aber Dozent vieler Meisterkurse in aller Welt. So unterrichtet er seit Jahren Meisterklassen an der Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg sowie beim Schleswig-Holstein Musik Festival.

Im Mai 1993 erhielt er den Doktor h.c. der University of Victoria, Kanada. Konzerte, Rundfunk-, Fernseh- und Schallplattenaufnahmen führten ihn in verschiedene Erdteile. In jüngster Zeit entstand eine CD-Einspielung mit I Musici, und er konnte bei einem Konzert mit dem Orpheus Chamber Orchestera in der Carnegie Hall, New York genauso Triumphe feiern wie in zahlreichen Konzerten mit Thomas Quasthoff.

Seine unübertroffene technische Meisterschaft und seine immense Musikalität sind der Grund dafür, dass ihm die renommiertesten Gitarrenkomponisten des Jahrhunderts etliche Werke widmeten. Aufgrund seiner langjährigen Freundschaft mit Joaquín Rodrigo war er einer der Hauptmitwirkenden in der Fernsehdokumentation "Shadows and Light - Joaquín Rodrigo", die zum 90. Geburtstag des Komponisten fertiggestellt wurde. Gerne tritt der sympathische Künstler hinter die Wirkung seiner Musik zurück.

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